• Karolina Kulik

Der Zeitplan. Teil 3 des Bauherren-Leitfadens zu einer gelungenen Hausplanung

Aktualisiert: 7. Aug 2019


Einen Bauzeitenplan erstellen und alle Abhängigkeiten erkennen

Der Zeitplan: wann will ich beginnen, wann will ich fertig sein? Zwischen Projektstart und Ende liegen viele kleine Schritte, die sich im Einzelnen nicht immer planen lassen. Bei der Aufstellung Ihres Zeitplans kann es Ihnen helfen, nicht nur Ihre eigene Zeit zu planen, sondern auch an die Zeiten zu denken, die alle Projektbeteiligten für ihre Arbeiten benötigen. Reine Arbeitszeit ist nicht mit der Projektdauer gleichzusetzen. Ein passenderer Begriff für die Zeitplanung ist Bauablaufplanung.


Die Zeit der anderen können Sie natürlich nicht planen, Sie können die Reihenfolge der Arbeiten und die Abhängigkeiten berücksichtigen und dadurch realistischer planen.

  • Jeder Planer oder Handwerker, den Sie beauftragen, arbeitet nicht aus dem Stand und nicht exklusiv durchgehend an Ihrem Projekt.

  • Rechnen Sie damit, dass die Bearbeitung Ihres Bauantrags durch das Bauamt mindestens drei Monate in Anspruch nimmt.

  • Zuzüglich zu den reinen Bauzeiten können Sie Zeitpuffer einplanen, z.B. für Trocknungsphasen, witterungsbedingte Verzögerungen und - tut mir leid, das schreiben zu müssen - die Beseitigung von Mängeln, Fehlern oder Änderungsarbeiten.

  • Und denken Sie auch an sich und gönnen Sie sich Pausen. Manche Entscheidungen können nicht sofort getroffen werden. Es kann hilfreich sein, vor der Festlegung des nächsten Schrittes eine Nacht darüber zu schlafen. Es geht schließlich um viel.

Je länger Ihr Projekt dauert, desto weniger werden die Kräfte und die Geduld. Ein wirklich vom Herzen gemeinter Rat:


Mit einem realistischen Zeitplan kommen Sie und Ihre Familie unbeschadet durch die Zeit Ihres Bauvorhabens.


Nun haben Sie alle Tipps beherzigt, die ich im "Leitfaden für Bauherren" veröffentlicht habe, Ihren optimalen Wohnraumbedarf passend zum Budget ermittelt und haben eine Vorstellung von der Projektdauer gewonnen. Ich hoffe, Sie haben einen großen Nutzen gewonnen und wollen die weiteren Beiträge nicht verpassen? Abonnieren Sie gerne meinen Blog. Als Dankeschön schenke ich Ihnen eine Tabelle, die Sie zur Planung Ihrer Baukosten verwenden können.


Und wie geht es weiter? Im kommenden Beitrag werde ich erzählen, wie ich als Architektin Ihr Traumhaus plane. So können Sie sich ein Bild davon machen, wie die Zusammenarbeit mit einem Architekten aussieht und welche Vorteile sie bietet.


https://www.kulik-architektur.de/post/brauche-ich-einen-architekten

Schöne Grüße,


Karolina Kulik

Architektin